FAQ

Hier haben wir (hoffentlich) hilfreiche Antworten zu einigen wichtigen Fragen zusammengestellt. Benötigt ihr weitere Infos könnt ihr euch aber auch gerne per Mail, Facebook oder auch persönlich (zum Beispiel während der Präsenszeiten) an uns wenden.

 

1. Wie schaut das aus mit dem NC? Lohnt sich eine Bewerbung bei einem Schnitt von 2.4?

 Der NC hängt jedes Jahr von der Anzahl/den Noten der Bewerber ab. Ein Blick auf die NC der letzten Jahre gibt aber schonmal einen groben Überblick: https://www.uni-muenster.de/studium/bewerbung/numerusclausus.html

2. Wie stark unterscheidet sich Geoinformatik von der normalen Informatik?

Ich habe irgendwie die Hoffnung, dass das alles etwas praxisorientierter und nicht ganz so bieder und trocken ist…

Es ist richtig, dass Informatik teilweise bieder und trocken ist. Es ist auch richtig, dass Mathematik ziemlich langweilig sein kann. Es ist aber auch richtig, dass ORL (Orts-, Regional- und Landesplanung) und Gesteinskunde trockene Lernfächer sind. Abgesehen davon ist das alles subjektiv ;)Das Grundstudium der Kerninformatik ist dem Grundstudium der Geoinformatik (sowie der Wirtschaftsinformatik) recht ähnlich – und immer schwierig. Die Spezialisierung findet im Hauptstudium statt, und dass ist auch bei den Informatikern bestimmt spannend. Wenn man Mathematik immer langweilig fand und mit Computer nix am Hut hat, sollte man sich Geoinformatik aus dem Kopf schlagen. Ansonsten lässt sich mit einer gehörigen Portion Durchsetzungswillen und Sturheit jede Informatikprüfung schaffen.

3. Wie sieht’s mit Mathevorkenntnissen aus? Ich habe nur Mathematik Grundkurs gehabt. Reicht das aus?

Wie bereits gesagt, es kommt vor allem auf den Willen an. Das Schulwissen ist mit den Mathematikveranstaltungen an der Universtität nicht vergleichbar, das komplette Gebiet wird nochmal vollständig aufgerollt. Ein LK’ler hat vielleicht ein besseres Gespür für Zahlen und kann besser Kopfrechnen. Sein Wissen bringt ihm aber nicht unbedingt etwas. Bei uns hatten bei weitem nicht alle Mathe-LK. Einige waren sogar immer richtig schlecht in Mathe ;-) Ihr könnt auch einen Mathe-Vorkurs besuchen. Dort wird das Schulwissen wiederholt und angeglichen (Vorkurs für Anwender).

4. Wann fängt das WS XY/Z an?

Infos zu den Semesterzeiten- und Terminen findet ihr auf der Homepage der WWU.

5. Was macht man als Geoinformatiker eigentlich später in Beruf?

Geoinformatiker haben überall dort gute Berufschancen, wo Informatiker mit geo- und umweltwissenschaftlichen Kenntnissen bzw. Geowissenschaftler mit einer soliden Informatik-Ausbildung gesucht werden. Der Markt für Geoinformatiker ist sehr breit gefächert und bietet gute Chancen in der Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft, aber auch in der (Fort-)Bildung.

6. Wie sind den die Berufsaussichten so?

Diese Frage ist natürlich nicht einfach zu beantworten, da die Antwort von vielen persönlichen Faktoren (Qualifikation, Praktika, Alter, Kenntnisse usw.) abhängt. Hier aber mal die „offizielle“ Anwort:
Die Berufschancen von Informatikern sind sehr gut. Da etwa 80% aller Entscheidungen in der Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft raumbezogene Probleme betreffen, eröffnen sich insbesondere für GeoinformatikerInnen breite und zukunftssichere Berufsfelder, zum Beispiel Stadtplanung, Regionalplanung, Landesplanung, Landschaftsplanung, Umweltmonitoring und Umweltplanung, Logistik, Navigation, Verkehr, Telekommunikation, Internet- und Intranet, e-commerce, Marketing, Freizeit- und Tourismus, Land- und Forstwirtschaft, Abfallwirtschaft, Wasser- und Energieversorgung.

7. Hat Geoinformatik was mit Geologie zu tun?

Ja. Man kann eine Geologievorlesung besuchen (Wahlpflichtmodul Geowissenschaften). Geoinformatik hat aber nichts mit dem Berufsbild eines Geologen zu tun. Der geht raus ins Gelände und schaut, ob das Grundstück passend für ein 80-Stockwerk Hochhaus ist (nachdem er auf die Altlasten hingewiesen hat). Ein Geoinformatiker sitzt dann später irgendwo in diesem Hochhaus. Und beide werden sich nicht mehr an die Geologievorlesung erinnern können. Außer daran, dass sie wirklich spannend war. Zu der soliden Grundbildung eines Geoinformatikers gehört sicherlich auch die Geologie. Aber genauso wichtig sind die Geographie- und Landschaftsökologieveranstaltungen.

8. Wie finde ich heraus, welche Scheine ich mir anrechnen lassen kann für Geoinformatik?

Für solche Fragen ist die Studienberatung zuständig. Das macht im Moment Angela Schwering für die Bachelor-Studenten und Edzer Pebesma für die Master-Studenten, weitere Informationen gibt es auf der offiziellen IfGI Seite.

9. Welche PC-Kenntnisse /Programmierkenntnisse muss ich mit ins Studium bringen?

Du solltest nicht vollkommen ahnungslos vor einem PC sitzen und überlegen, wo man ihn anschaltet ;) Ein Grundwissen im Umgang mit Computern sollte schon vorhanden sein – immerhin ist es auch ein informatischer Studiengang und ganz ohne Computer geht das nun mal nicht. Allerdings wird von niemandem erwartet, das er als Spezialist ins Studium geht. Ein gepflegtes Basis-Know-How reicht eigentlich vollkommen aus. Grundsätzlich ist es möglich das Studium völlig ohne Programmierkenntnisse zu beginnen. So ist es auch im Aufbau des Studiums vorgesehen. Es hängt aber vom Dozenten ab, wie schnell die Kenntnisse vermittelt werden. Wenn man vor dem Studium noch nicht mit der Programmierung zu tun hatte, ist es durchaus sinnvoll sich Java oder grundlegende Programmierprinzipien schoneinmal anzuschauen.

10. Brauche ich einen Computer / Laptop?

Grundsätzlich ist es unter der Woche immer möglich die Rechner an der Uni zu benutzen, ein eigener Computer oder Laptop zu Hause erleichert die Arbeit aber deutlich. Ein einfacher Office-Rechner tut es für die meisten Dinge schon, aufwändigere Programme sind auch auf den Uni-Rechnern installiert.
Im Laufe des Studiums schaffen sich die meisten aber einen Laptop an, wenn sie vorher nur einen Desktop-PC besaßen, um auch unterwegs ihren eigenen „Kram“ dabei zu haben.

11. Wie viel Geld muss ich in etwa pro Semester für Softwarekäufe einkalkulieren?

Pauschal keins. Die meiste Software, die wir benötigen, ist frei verfügbar und kann kostenlos heruntergeladen werden. Für die wenigen Produkte, die nicht unter diese Kategorie fallen, gibt es zumeist Campus-Lizenzen – soll heißen, Studenten zahlen nichts.

12. Wie sieht es mit Bücherkosten aus?

Grundsätzlich musst du als Geoinformatiker keine Bücher kaufen. Wenn du doch mal Bücher benötigst, findest du sie meistens in der Bibliothek.Eventuell können aber Durckkosten anfallen, wenn du dir Skripte lieber ausdruckst, als am Rechner zu arbeiten.

13. Wie kann ich die Exch- und die S-Platte (ZIVDAV) zu Hause einbinden?

Hier findet ihr Links zu Uni-Seiten, die eine Anleitung für diese Dinge bieten.